Am 29. August 2008 war ich in Berlin vor dem Denkmal für die verfolgten und ermordeten homosexuell liebenden Menschen. Anbei kann man die Gedenktafel sehen und ein Foto auf dem man mich im Spiegel des im Denkmal fotografierten Videos sehen kann. Es ergab sich von der Reflektion zufällig.

Das Denkmal ist durch seine Schlichtheit und seine tiefe auf das Wesentliche begrenzte, sehr eindrucksvoll. Zwei Männer, zwei Menschen die sich liebevoll und innig küssen, wirklich ergreifend und ohne weitere Worte. Darauf wurde vor wenigen Tagen ein Anschlag verübt. 

Bewegt möchte ich an dieser Stelle allen danken, die homosexuellen Menschen, und mir,  liebevolle Unterstützung und Wertschätzung, Menschlichkeit entgegengebracht haben. Danken denen die sich eingesetzt haben für Würde, Respekt und Gerechtigkeit für Menschen die homosexuell lieben. Auch heute brauchen viele Menschen, insbesondere auch junge Menschen diese Unterstützung. Gebt sie ihnen diese weiter und nachdrücklich.

Weiter bleibt meine Verachtung für alle die bösen oder dummen Menschen und Organisationen die diesen Respekt versagen.

 

werner sondermann